
Dokumente
CV Homepage.pdf (107,8 KB) vom 05.03.2020
Vorträge_Schriftenverzeichnis.pdf (178,8 KB) vom 05.03.2020
Lehrveranstaltungen 5.3.2020.pdf (65,7 KB) vom 05.03.2020
Kontakt
Sabine Häusler
Orientalisches Institut
Seminar für Indogermanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft
Telefon: 0345/5523505
Telefon: 0345/5523506 (Sekretariat)
Telefax: 0345/5527102 (Sekretariat)
sabine.haeusler(AT)indogerm...
Raum 2.16
Ludwig-Wucherer-Str. 2
06099 Halle/Saale
PD Dr. phil. habil. Sabine Häusler
Arbeitsgebiete:
Indogermanistik, Historische und Vergleichende Sprachwissenschaft, Allgemeine Sprachwissenschaft, Typologie
- Habilschrift: "Konzeptualisierung und sprachliche Repräsentation von Possessivrelationen in der Indogermania"
- Doktorarbeit: Polyfunktionalität und Desambiguierung: Zum satzwertigen Ausdruck von Adverbialrelationen an der Peripherie Europas Mit einem vergleichenden Ausblick auf das Indoiranische http://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-5528-0.htm
- Magisterarbeit: Zur Hypotaxe im Alt-und Mittelrussischen http://www.logos-verlag.de/cgi-bin/engbuchmid?isbn=0041&lng=deu&id=
Lehrveranstaltungen im WS 26/27
- Indoiranisch - der Osten
- Lateintestat Schwerpunkt Indogermanistik/Asien und Mittelmeerraum 2.-3. Semester
- Sprache, Denken und Kultur (auch ASQ)
- Sprachwissenschaftliche Grundlagen / Indogermanische Grammatik
- Textlektüre älterer germanischer Sprachstufen - Gotisch
Lehrveranstaltungen im SS 26
- Altpersisch
- ASQ Sprache, Denken und Kultur
- Grundfragen der Allgemeinen Sprachwissenschaft
- Historische Laut- und Formenlehre des Germanischen
- Klassischer Mittelmeerraum - Sprachgeschichte des Lateinischen und Griechischen
- Lateintestat Schwerpunkt Indogermanistik/Asien und Mittelmeerraum 2.-3. Semester
- Metaphern, Frames und sprachliche Bilder – am Beispiel Wahlkampf in Sachsen-Anhalt
- Orientbilder von und bei A. Christie
- Übersetzung mit Kommentar Schwerpunkt Indogermanistik (14tgl.)
Lehrveranstaltungen im WS 25/26
- Altniederdeutsch/Altsächsisch
- Basismodul Sprachwissenschaftliche Grundlagen / Indogermanische Grammatik
- Das Konzept der Possessivität in der Linguistik
- Grundfragen der Indogermanistik und Allgemeinen Sprachwissenschaft
- Linguistisches zu den Inschriften in Pompeji
- Wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben in der Indogermanistik / Übersetzung mit Kommentar (auch ehemals Projektarbeit BA Alte Welt)
Gutachten
DFG
NCN (Polen)
ÖAW (Österreich)
Gutachterin der Konrad-Adenauer-Stiftung: Studenten-, Ausländer- und Graduiertenförderung
Hinweise zu Ihren Referaten, Haus- und Abschlussarbeiten
Fragestellungen aus allen am Seminar angebotenen Sprachen und damit verbundenen philologischen (vorzugsweise Etymologie/Wortgeschichte/Semantik oder Syntax) oder vergleichenden Problemen (auch typologischen oder kontaktinduzierten) sind möglich.
Gerne können Sie auch ein fächerübergreifendes Thema im Abschlussmodul (mit Ihrem Zweitfach) wählen, sofern es sprachwissenschaftliche Fragestellungen in außreichendem Maße beinhaltet.
Ca. 2/3 Ihrer Arbeit sollte der eigenen philologischen Analyse eines geeigneten Untersuchungskorpus gewidmet sein.
Generell hilft bei Referaten/Präsentationen/Haus- und Abschlussarbeiten etc. Kollege Cicero weiter: De officiis 1, 135: Animadvertendum est etiam, quatenus sermo delectationnem habeat, et ut incipiendi ratio fuerit, ita sit desinendi modus. `Auch muss man darauf achten[1], bis zu welchem Punkt die Rede[2] Freude[3] bringt und dass es, wie es einen Anlass[4] zum Beginnen[5] gab, so ein Maß zum Aufhören[6] gebe.
[1] Diese Achtsamkeit umfasst Ihre Vorbereitung und Recherche, das Erstellen des Thesenpapiers, die Vorbereitung der Präsentation bis zum Vortrag/der fertigen Arbeit selbst.
[2] Jede Rede hat ein Thema/Fragestellung - etymologisch leitet sich `forschen´ von fragen ab! Sie sollten sich vorher überlegt, strukturiert und aufgeschrieben haben, was Sie in welcher Reihenfolge be-reden wollen. Auch das Einüben der Präsentation lohnt!
[3] Freude kommt nur dann auf, wenn Sie die Adressaten – Ihre Kommilitonen – im Blick haben, damit diese Sie auf Grund Ihrer interessanten, fachlich fundierten und anschaulichen Präsentation verstehen können. Also: Wie kriege ich mein Auditorium zum Zuhören? Auf welche Weise und mit welchen Mitteln halte ich sie bei der Stange? N.B. BESCHÄFTIGUNG MIT SPRACHE DARF AUCH SPASS MACHEN!
[4] Warum wollen Sie überhaupt zu diesem Thema mit diesem Schwerpunkt sprechen? Das WARUM sollten Sie explizit machen – frei nach Ciceros Kumpel Sokrates: Um wie viel wird meine Seele besser gemacht, dadurch dass ich dieses weiß?
[5] Der Einstieg ist wichtig: Zitat, Provokation, Beispiele – lassen Sie sich was einfallen!
[6] Jede(r) hat nur begrenzte Redezeit bzw. Seitenzahlen für schriftliche Arbeiten. Eine pointierte Zusammenfassung dazu, was „hängen bleiben“ soll, gehört zum Vortrag bzw. zur Arbeit!
Denken Sie bitte vor allem daran, dass Sie Argumente und Belege für alle Ansichten/Thesen, die Sie in der Sekundärliteratur finden, auch in Ihrem Text anführen müssen – wie Poirot so treffend bemerkt: `Mon ami, Sie kennen meine misstrauische Natur. Ich glaube nichts, was sich nicht bestätigen und nachweisen lässt. „Er sagt“, „sie sagt“, „sie sagen“ – pah, was heißt das alles? Nichts. Es kann reine Wahrheit sein. Es kann abgefeimte Lüge sein. Ich gebe mich nur mit Tatsachen ab.´ (A. Christie Der Ball spielende Hund, 2004, S. 82 )



