Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Sabine Häusler
Orientalisches Institut
Seminar für Indogermanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft

Telefon: 0345/5523505
Telefon: 0345/5523506 (Sekretariat)
Telefax: 0345/5527102 (Sekretariat)

Raum 2.20
Ludwig-Wucherer-Str. 2
06099 Halle/Saale

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PD Dr. phil. habil. Sabine Häusler

Sabine Häusler

Sabine Häusler

Arbeitsgebiete:

Indogermanistik, Historische und Vergleichende Sprachwissenschaft, Allgemeine Sprachwissenschaft, Typologie


CV 31.05.2017.pdf (109 KB)  vom 27.07.2017


Vorträge_Schriftenverzeichnis 31.05.2017.pdf (174,6 KB)  vom 27.07.2017


Lehrveranstaltungen 20.07.2017.pdf (63,4 KB)  vom 27.07.2017

Lehrveranstaltungen im WS 2017/18

  • S Altpersisch
  • S Altkirchenslawisch
  • V Grundkurs Grammatik
  • V Einführung in die Sprachwissenschaft
  • V/S Sprachliche Bilder und Metaphern in der Indogermania
  • V/S Apriorische und Aposteriorische Plansprachen: Von Esperanto zu Klingonisch
  • B Lateintestat für Historische und Vergleichende Sprachwissenschaft
  • B Vorbesprechung zu Praktikum/Praktikumsbericht B.A.

Gutachten

Gutachterin der Konrad-Adenauer-Stiftung: Studenten-, Ausländer- und Graduiertenförderung

Hinweise zu Ihren Referaten, Haus- und Abschlussarbeiten

Sowohl Alte Welt/Historische und Vergleichende Sprachwissenschaften als auch Berufsorientierte Linguistik im interkulturellen Kontext sind sprachwissenschaftliche Studiengänge, d.h. Sie können bei mir (Erst- oder Zweitgutachter) Ihre Abschlussarbeiten/Abschlussprojekte nur zu sprachwissenschaftlichen Problemen schreiben.

Gerne können Sie auch ein fächerübergreifendes Thema (mit Ihrem Zweitfach) wählen, sofern es sprachwissenschaftliche Fragestellungen in außrechendem Maße beinhaltet.

Für Themen aus den Bereichen: Medien- und Kommunikation, DaF oder IKEAS wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Fachvertreter.

Mögliche Themenfelder sind:

Alte Welt/Historische und Vergleichende Sprachwissenschaft:

  • Fragestellungen aus allen am Seminar angebotenen Sprachen

Alte Welt/Historische und Vergleichende Sprachwissenschaft/ Berufsorientierte Linguistik im interkulturellen Kontext:

  • Sprachkontakt
  • Kontrastive Grammatik
  • Sprachwandel (des Deutschen oder anderer Sprachen): Morphologie, Syntax, Semantik
  • Korpusanalysen zu unterschiedlichen grammatischen Fragestellungen
  • Universalien, Typologie (inkl. Plan- oder Fantasy-Sprachen)
  • Grammatiktheorie (zu einzelnen Grammatiktheorien, zu sprachlichen Phänomenen, diachron oder synchron vergleichend)
  • Kognitive Linguistik, z.B. Metaphern und Metaphernkonzepte
  • Sprachliche Relativität
  • Mehrdeutigkeit, z.B. Sprachspiele
  • deutsche Dialekte und Dialektwahrnehmung
  • Varietäten des Deutschen

Ca. 2/3 Ihrer Arbeit sollte der eigenen philologischen Analyse eines geeigneten Untersuchungskorpus gewidmet sein.

Generell hilft bei Referaten/Arbeiten etc. Kollege Cicero weiter: De officiis 1, 135: Animadvertendum est etiam, quatenus sermo delectationnem habeat, et ut incipiendi ratio fuerit, ita sit desinendi modus. `Auch muss man darauf achten[1], bis zu welchem Punkt die Rede[2] Freude[3] bringt und dass es, wie es einen Anlass[4] zum Beginnen[5] gab, so ein Maß zum Aufhören[6] gebe.

[1] Diese Achtsamkeit umfasst Ihre Vorbereitung und Recherche, das Erstellen des Thesenpapiers, die Vorbereitung der Präsentation bis zum Vortrag/der fertigen Arbeit selbst.

[2] Jede Rede hat ein Thema/Fragestellung - etymologisch leitet sich `forschen´ von fragen ab! Sie sollten sich vorher überlegt, strukturiert und aufgeschrieben haben, was Sie in welcher Reihenfolge be-reden wollen. Auch das Einüben der Präsentation lohnt!

[3] Freude kommt nur dann auf, wenn Sie die Adressaten – Ihre Kommilitonen – im Blick haben, damit diese Sie auf Grund Ihrer interessanten, fachlich fundierten und anschaulichen Präsentation verstehen können. Also: Wie kriege ich mein Auditorium zum Zuhören? Auf welche Weise und mit welchen Mitteln halte ich sie bei der Stange? N.B. BESCHÄFTIGUNG MIT SPRACHE DARF AUCH SPASS MACHEN!

[4] Warum wollen Sie überhaupt zu diesem Thema mit diesem Schwerpunkt sprechen? Das WARUM sollten Sie explizit machen – frei nach Ciceros Kumpel Sokrates: Um wie viel wird meine Seele besser gemacht, dadurch dass ich dieses weiß?

[5] Der Einstieg ist wichtig: Zitat, Provokation, Beispiele – lassen Sie sich was einfallen!

[6] Jede(r) hat nur begrenzte Redezeit bzw. Seitenzahlen für schriftliche Arbeiten. Eine pointierte Zusammenfassung dazu, was „hängen bleiben“ soll, gehört zum Vortrag bzw. zur Arbeit!

Denken Sie bitte vor allem daran, dass Sie Argumente und Belege für alle  Ansichten/Thesen, die Sie in der Sekundärliteratur finden, auch in  Ihrem Text anführen müssen – wie Poirot so treffend bemerkt: `Mon  ami, Sie kennen meine misstrauische Natur. Ich glaube nichts, was sich  nicht bestätigen und nachweisen lässt. „Er sagt“, „sie sagt“, „sie  sagen“ – pah, was heißt das alles? Nichts. Es kann reine Wahrheit sein.  Es kann abgefeimte Lüge sein. Ich gebe mich nur mit Tatsachen ab.´ (A. Christie Der Ball spielende Hund, 2004, S. 82 )

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